30. Etappe am 13.07.

Ja, es ist Freitag, der 13. und das ist mir wie immer schnurzpiepegal.
Das Frühstück bei Aldo war kurz, ein bischen Obst, Cornetto, Cappuccino! Aber dazu leckeren Brombeersaft, produzione propria.

Im Verkaufsraum ist die ganze Produktpalette ersichtlich, bis auf den flüssigen „Bärendreck“ würde ich ja alles prbieren: Amaro, Mandarine,  Melone, Succo di More, Brombeersaft – ohne Farbstoffe oder Konservierungsmittel. Ich glaube, dass Francesco mir da was mitbringen sollte.

Günther Lappat hat heute den 75. Geburtstag, da muss ich noch gratulieren.
Beim Packen des Rades, das im Verkaufsraum neben Aldos Quad steht, werde ich auf tirolerisch angesprochen. Ich bin mir sicher, dass der von hier stammt und für die Rente die alte Heimat sich ausgesucht hat. Er staunt nicht schlecht und möchte gleich wissen, was so ein Rad kostet.
Ich verabschiede mich von den 5 Herren, die Donna hab ich leider verpasst. Bis Cirò Marina geht es ausschließlich auf der SS 106. Cirò grüßt am Ortseingang als „citta del vino“

und tatsächlich trank ich gestern Abend einen Rosato aus dem Hause Librando. Der Wein war sehr gut, schützt aber nicht vor Schnakenstichen 😉. Cirò bereitet sich auf das Wochenende vor, da wird es sicher voll. Am Hafen begrüßt ein Jesus

die Ankommenden. Hier ist viel Platz!

Gleich hinter der Kirche gibt’s Kebab, Hot Dog und Getränke.


Hinter Cirò geht es tatsächlich durch eine Furt, trockenen Fußes!

Bei dem großen Weinanbaugebiet fragt man sich echt, ob da alle Grundstücke gepflegt werden.


Auch frühere Großbetriebe stehen leer und sind Ruinen.

Kurz vor Crotone ist die Ernte der Wassermelonen – angurie zu beobachten.

Eine schwere Arbeit, bis so eine Ladung beisammen ist. Vor dem Lido „el Sombrero“ sind die Schranken am Bahnübergang geschlossen worden. Beim Warten auf den Zug, ist die Bauruine nicht zu übersehen.


Der erste Eindruck von Crotone ist weniger schön, egal ob vor oder zurück, rechts oder links.


Der historische Stadtkern hinter dem Duomo

ist sehr eng, hügelig, und manchmal muss ich das Rad schieben um zur Festung Carlos V. zu kommen.

Echt beeindruckend, der Bau aus dem  12. bis 16. Jahrhundert.
In der Mauer, die den Graben zur Stadt einfasst, sind heute Wohnungen, “ die mit der Rückseite über den Graben ragen.


Unten am Hafen beginnen gleich die ersten Lidos. Ich entscheide mich dann spontan für einen Caffè freddo und zwei Kugeln Eis.


Von der Gelateria zum 😐B&B L’ORIZONTE sind es rd. 2 km.

Mario und seine Frau Lina nehmen mich dann in Empfang.
Nachdem ich mich eingerichtet habe, geht es bloß über die Straße und schon ist man im Wasser, was sicherlich wärmer ist, als das Wasser im Freibad in Tübingen. Vom Strand aus telefoniere ich mit GÜNTHER in Schwabhausen in Thüringen. Er freut sich sehr, dass ich den 75. Geburtstag nicht vergessen habe.
Zurück in der Fewo dusche ich und laufe dann Ĺungo mare zur Pizzeria San Fernando. Nebenher telefoniere ich mit Gerd in Westerham. Der Schulter geht es besser, Gerd hofft darauf, dass er bald wieder Auto fahren kann.
Während des Essens stelle ich fest, dass ich es über Napoli, Bologna und München
schaffe in 3 Tagen ab Reggio heim zu fahren.
Zum Brot gab es als „Gruß aus der Küche“ – geraspelte rote Peperoni (ohne Kerne“ in Öl eingelegt. Der gemischte Salat aus Radiccio und Eisbergsalat war langweilig, aber die Pizza Boscaiola? war aus dem Holzofen und richtig lecker.
Ohne Aperetivo geht jetzt nicht mehr.


Ich bin richtig müde und da das WLAN immer wieder aussteigt, hoffe ich, dass das morgen beim Frühstück oder in Catanzaro besser ist, die Bilder hoch zu laden.

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